Über meetPASS

 
 

Über meetPASS

Ende 2015 hat die internationale Staatengemeinschaft in Paris beschlossen, den Treibhausgasausstoß der Welt so zu beschränken, dass die globale Temperatur um nicht mehr als 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit steigt. Im Projekt meetPASS entwickeln die Forschungsinstitute SERI und GWS einen konkreten Entwicklungspfad (global und für Österreich), wie dieses Ziel zu erreichen ist und wie sich das auf Erreichung der anderen UN- Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) auswirkt.

Neben der Bekämpfung des Klimawandels und anderen Umweltzielen gehören die Beendigung von Armut und Hunger, die Verbesserung von Gesundheit und Bildung, eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen, gute Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum, aber auch Friede und globale Partnerschaft zu den SDGs.

Durch eine integrierte modellbasierte Szenarioanalyse, welche auch Stakeholder und ExpertInnen miteinschließt, werden – gefördert vom österreichischen Klimafonds – die ökonomischen, ökologischen und vor allem sozialen und Verteilungs-Wirkungen eines Übergangs in eine kohlenstoffarme Gesellschaft aus einer globalen wie auch aus einer österreichischen Perspektive analysiert.

meetPASS untersucht, welche Auswirkungen sich ergeben, wenn Österreich politische Maßnahmen einführt, um seinen Beitrag zur Erreichung des im Pariser Abkommen festgeschriebenen Ziels zu leisten. Dazu wird ein COP21-Szenario entwickelt, das ebensolche politische Maßnahmen umfasst, die einen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft unterstützen. Dieses Szenario wird zunächst mit dem Weltmodell GINFORS der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) in Osnabrück quantifiziert, um die globalen Auswirkungen aufzuzeigen und sicherzustellen, dass das 1,5° C Ziel erreicht wird.

Im nächsten Schritt werden die Maßnahmen auf Österreich übertragen und mit dem gemeinsam von SERI und GWS entwickelten Modell e3.at detaillierter untersucht.