Projektteam

Projektteam

Florian Bernardt

Florian Bernardt hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück studiert und absolvierte anschließend das Masterprogramm „Applied Economics“. In seiner Masterarbeit „Globale Ungleichgewichte: eine ökonomische und empirische Analyse“ befasste er sich mit internationalen Handelsverflechtungen.

Seit Dezember 2016 ist Herr Bernardt bei der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) im Bereich Wirtschaft und Soziales tätig. Seine Aufgabenfelder umfassen die empirische Untersuchung von Branchen und das Sozialmonitoring.

Martin Distelkamp

hat Volkswirtschaftslehre mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung an der Universität Essen (Diplom-Volkswirt 1997) studiert. Seit 2000 arbeitet er für die GWS. Im Bereich „Globale Entwicklungen und Ressourcen“ verantwortet er gemeinsam mit Mark Meyer die (Weiter-) Entwicklung des globalen EE-MRIO Modells GINFORS.

Sein Forschungsschwerpunkt ist die empirische Analyse von Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Ressourceninanspruchnahme. Dieser umfasst sowohl das indikatorbasierte, ex-post-Monitoring unter Berücksichtigung der physischen Dimension globaler Lieferketten als auch die modellbasierte ex-ante Vorausschau auf ökonometrisch fundierte, konsistente Zukunftsszenarien unter Berücksichtigung der komplexen, globalen Systeminterdependenzen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Konzeption und Durchführung von Wirkungs- und Potenzialanalysen für umweltpolitische Interventionen auf Grundlage von makroökonometrischen EE-MRIO-Modellen.

Anett Großmann

ist seit 2004 bei der GWS als Ökonomin beschäftigt und seit 2017 Teil der Bereichsleitung Wirtschaft und Soziales. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Entwicklung computergestützter nationaler und globaler Prognose- und Simulationsmodelle für z. B. Österreich, Deutschland und Russland und der Ermittlung gesamtwirtschaftlicher Effekte von Politikmaßnahmen. Zuletzt hat sie sich hauptsächlich mit energiewirtschaftlichen und umweltbezogenen Wirkungen von Politikmaßnahmen beschäftigt und deren Abbildung in sogenannten E3 (economy, energy, environment)-Modellen.

Aktuell arbeitet Frau Großmann verstärkt in der Branchenanalyse und in der (sozio-)ökonomischen Modellierung z. B. demografischer Aspekte.

Fritz Hinterberger

Jahrgang 1959, Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität Linz, 1985-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 1985 Lehrbeauftragter an Universitäten im In- und Ausland. 1993-2000 Mitarbeit am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Leiter der Arbeitsgruppe Ökologische Ökonomie und Ökologische Wirtschaftspolitik.

Seit 1999 Gründungspräsident des Sustainable Europe Research Institute (SERI). Vorstandsmitglied im Austrian Chapter des Club of Rome.
Arbeitsschwerpunkte: Ecological Economics, Scenarios for sustainable economies and societies, Lebensqualitätsforschung.

Andrea Stocker

geboren 1972, studierte Umweltsystemwissenschaften mit Fachschwerpunkt Volkswirtschaftslehre an der Karl Franzens Universität Graz. Von 2000 bis 2001 Projektassistentin an der Karl Franzens Universität Graz. Danach freie Forscherin im Bereich Nachhaltigkeit an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sustainable Europe Research Institute (SERI). Forschungsschwerpunkte: Input-Output Analyse und integrierte ökologisch-ökonomische Modellierung, Szenarienentwicklung, Politikintegration, und Energie und Klima. Zusätzlich Ausbildung und Know How in Multimedia- und Webdesign sowie Content Management Systemen.

Expert*innen

Christina Buczko

geboren 1975. Studium der Soziologie und Politikwissenschaften an der Universität Wien. Arbeitet derzeit an ihrer Dissertation über Ressourcenkonflikte im zentralamerikanischen Guatemala. Von 2013 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sustainable Europe Research Institute (SERI). Arbeitsschwerpunkte: internationale Ressourcenpolitik, globale Verantwortung, internationaler Handel, Umwelt und Entwicklung.
Seit 2017 Leiterin der Akademie für Gemeinwohl.

Heinz Kopetz

studierte an der Universität für Bodenkultur Wien und der Iowa State University, USA (1966). Danach war er zunächst im Landwirtschaftsbereich tätig und entwickelte in diesem Zusammenhang in den 1980ern das Konzept des Landwirts als Energieproduzenten und implementierte Finanzierungs- und Ausbildungsprogramme in dem Bereich. Während seiner beruflichen Laufbahn war er in unterschiedlichen Positionen im Energiebereich tätig, etwa als Aufsichtsratsmitglied in der öffentlichen Eletrizitäts- und Fernwärmeerzeugung, Gründer des Österreichischen Biomasse-Verbands, als Vorsitzender der European Biomass Association (AEBIOM) oder Mitglieder des Beratenden Ausschusses für Energie der Europäischen Kommission.Von 2012-2016 war er Präsident der World Bioenergy Association und 2013 Vorsitzender der RENAlliance, einem Netzwerk von Verbänden erneuerbarer Energie aus Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse.

Wolfgang Pekny

geboren 1956 in Wien ist Chemiker und Biologe per Ausbildung, Querdenker und Abenteurer aus Leidenschaft und politischer Aktivist aus Überzeugung. Als Umweltexperte kann er auf 40 Jahre Erfahrung beim Umsetzen von Gemeinwohl-Anliegen zurückblicken. Über zwei Jahrzehnte war Pekny dabei für Greenpeace als Kampagnen-Direktor, Aktivist und Think-Tank in führenden Positionen tätig. National wie international in der Nachhaltigkeits-Debatte etabliert, ist er anerkannter Spezialist für den Ökologischen Fußabdruck, Ökobilanzierung und zukunftsfähigem Wirtschaften.
Seit 2007 ist er Geschäftsführer der von ihm gegründeten NGO Plattform Footprint und Begründer der Strategie- und Unterlassungsberatung footprint-consult e.U., die Kommunen und Unternehmen am Weg in eine nachhaltige Zukunft anleitet.

Alexandra Wegscheider-Pichler

leitet die Stabsstelle Analyse von Statistik Austria. Sie ist zuständig für direktionsübergreifende Analysethemen sowie die Kontaktpflege zu (inter)-nationalen Institutionen und Kooperationen mit Universitäten etc.. Die Arbeitsschwerpunkte betreffen das „Wie geht’s Österreich“ Indikatorenset zur Messung von Wohlstand und Fortschritt, die nationalen Indikatoren im Rahmen der UN Agenda 2030 (SDGs) sowie Analysen mit Mikrodatenverknüpfung zum Thema Umweltgerechtigkeit.