Regierung stellt Klima- und Energiestrategie vor und erntet Kritik

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Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zeigte sich schwer enttäuscht über den Anfang April vorgestellten Entwurf der neuen österreichischen Bundesregierung für eine Klima- und Energiestrategie. „Dieser Entwurf enthält viele Worthülsen aber wenig Inhalt. Die Ziele sind nicht kompatibel mit dem Pariser-Klimaabkommen und auch die EU-Klimaziele werden so nicht erreicht. Es fehlen ein klarer Pfad für den Ausstieg aus fossiler Energie bis 2050, konkrete Maßnahmen wie eine ökologische Steuerreform und eine adäquate Finanzierung der Vorhaben. Dass noch bis 2025 neue fossile Ölheizungen eingebaut werden dürfen, die auch noch jahrzehntelang in Betrieb bleiben, bedeutet sieben verlorene Jahre für den Klimaschutz – das ist Zeit, die wir nicht haben. Es braucht jetzt in der Konsultation eine komplette Überarbeitung, wenn daraus noch etwas sinnvolles werden soll“, so Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000.

Mehr in der vollständigen Pressemeldung von GLOBAL 2000

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